Das ÖFB-Team ist mit zwei Siegen erfolgreich ins WM-Jahr gestartet. Paul Wanner und Carney Chukwuemeka wurden erfolgreich in das Team integriert. Zudem wurde ein neuer Rekord von 13 Heimspielen ohne Niederlage aufgestellt, was die Vorfreude auf die Fußball-WM bei Fans und Spielern steigert.
David Alaba zufolge war es in diesem Lehrgang schon klar erkennbar, wie sehr die Mannschaft der WM entgegenfiebert. "Wenn man nach Hause zurückkehrt, ist man schon im Hier und Jetzt, jeder hat noch seine Ziele bei seinem Club. Aber speziell in dieser Woche hat man schon gemerkt, dass wir uns sehr auf die freuen", sagte der Kapitän des ÖFB-Teams.
Alaba absolvierte nach überstandenen Wadenproblemen seinen ersten Einsatz seit 2. März und sein erstes Länderspiel seit dem 0:1 in Rumänien am 12. Oktober des Vorjahres. "Es hat sehr viel Spaß gemacht und gutgetan, wieder auf dem Platz zu stehen", meinte der Real-Madrid-Profi. Das Match gegen Südkorea sei nicht wirklich mit jenem gegen Ghana zu vergleichen, sagte der Wiener. "Es waren verschiedene Spiele, in denen wir verschiedene Gesichter gezeigt haben, welchen Fußball wir spielen können. Im ersten Spiel waren wir sehr offensiv und haben viel Druck ausgeübt. Diesmal haben wir phasenweise gelitten, da hat es Südkorea gut gemacht. Doch wir haben gezeigt, wenn es nicht in die Richtung läuft, wie wir wollen, können wir auch anders dagegenhalten."
Ähnlich äußerte sich Phillipp Mwene. "Gegen Ghana hat alles funktioniert, diesmal war es ein bisschen schwieriger, der Gegner war taktisch gut eingestellt. Trotzdem war es ein wichtiger Schritt in unserer Vorbereitung." Dass es beim 1:0-Sieg blieb, war auch Patrick Pentz zu verdanken - der Goalie entschärfte im Finish eine gute Möglichkeit der Südkoreaner. Ansonsten habe man sich in der Abwehr sattelfest präsentiert, betonte der Bröndby-Legionär. "Man muss auch einmal erwähnen, dass wir defensiv wenig zulassen. Das ist vor einem Großturnier sehr wichtig, weil im Endeffekt eine Mannschaft, die wenige Tore kassiert, richtig weit kommt."
Pentz bekam gegen Südkorea die Chance, nachdem gegen Ghana Alexander Schlager und Florian Wiegele eingesetzt worden waren. Doch nicht nur im Tor ist der Konkurrenzkampf groß. "Der Teamchef hat die Qual der Wahl. Jeder will dabei sein, jeder hat sich bewiesen", erklärte der Salzburger. "Aber im Endeffekt steht der Teamgedanke über allem. Es macht richtig Spaß. Wie wir zusammengeschweißt sind, ist bemerkenswert, so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich freue mich schon richtig auf den Sommer", berichtete der 29-Jährige.