
Im Buwog-Krimi gibt es nun neue Fragen um ein US-Konto. Laut Kronen Zeitung wurden vor wenigen Tagen die Richterin im Buwog-Prozess, Marion Hohenecker, und auch die Staatsanwälte über die Existenz dieses US-Kontos informiert. Obwohl sich darauf 1,1 Mio. Euro befinden sollen, seien bisher keine gesonderten Ermittlungsschritte eingeleitet worden.
Dem Blatt zufolge könnte das Konto angeblich Karl-Heinz Grasser zugeordnet werden. Der Anwalt des Ex-Finanzministers, Manfred Ainedter, beteuerte, von dem Konto nichts zu wissen.
Wie die Zeitung unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Justiz-Insider schreibt, beinhaltet die Meldung per se keinen akuten Grund zum Einschreiten und es ergebe sich daraus kein gesonderter Verdacht einer strafbaren Handlung. Die Meldung werde jedoch im Zusammenhang mit dem Buwog-Prozess laufend und gesondert zu betrachten sein. Im Prozessverlauf könnte durchaus der Frage nachgegangen werden, von wem die Einzahlungen stammten, wann etwas überwiesen wurde und ob diese Gelder korrekt versteuert worden seien.
