"Eine Koalition mit dem Bürger" hat Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer beim offiziellen Wahlkampfauftakt 15 Tage vor der Gemeinderatswahl in St. Pölten als Ziel bezeichnet. Er sieht in dem Urnengang "eine Richtungsentscheidung".
Die FPÖ will bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten am 25. Jänner "Kurs auf das Rathaus" nehmen. Für Landesparteichef und LH-Stellvertreter Udo Landbauer steht fest, dass Martin Antauer "ein hervorragender Bürgermeister" wäre. Die Stadtpartei gehe "voller Optimismus in die Intensivwahlkampfphase" sagte der derart angesprochene Spitzenkandidat und niederösterreichische Landesrat. 2021 hatte Blau an der Traisen 8,92 Prozent der Stimmen erreicht.
Am 25. Jänner müsse "ein "Systemwechsel" her, sagte der niederösterreichische FPÖ-Chef. "Eine Koalition mit dem Bürger" bezeichnete er am frühen Samstagabend beim offiziellen Wahlauftakt als Ziel. Die Wahl in St. Pölten sei "eine Richtungsentscheidung". Es gehe um "Stillstand oder Aufbruch, altes System oder Sicherheit, Gerechtigkeit und Ordnung. Kurz gesagt: Stadler oder Antauer", betonte Landbauer.
Der 25. Jänner entscheide über weiter wie bisher oder Sicherheit, Ordnung und Gerechtigkeit, sagte Antauer. Die Freiheitlichen stünden für Ordnung statt Chaos, Sicherheit statt Wegschauen oder auch für Ehrlichkeit statt Schönfärberei. Und sie wollten "in Regierungsverantwortung gehen". Um die Stadt wieder auf Kurs zu bringen, werde es "einen echten Kraftakt" brauchen, so Antauer.
"Hallo Sankt Pölten" lautet der Titel der "Hymne", die den FPÖ-Auftakt einleitete. Zu den Gästen im Kulturhaus Wagram zählten u.a. Landesrätin Susanne Rosenkranz, Zweiter Landtagspräsident Gottfried Waldhäusl sowie mehrere Landtagsabgeordnete.