Die ÖVP ist knapp zwei Wochen vor der Gemeinderatswahl in Niederösterreichs Landeshauptstadt mit einem "Intensivtag" in das Wochenende gestartet. St. Pölten verdiene einen neuen Plan, findet Spitzenkandidat Florian Krumböck.
Im mittlerweile voll auf Touren gekommenen Gemeinderatswahlkampf in St. Pölten hat die ÖVP am Samstag einen "Intensivtag" absolviert. 5.200 Haushalte in der Landeshauptstadt sollten besucht werden, kündigte Spitzenkandidat Florian Krumböck am Vormittag an. Zudem waren 2.000 Kontakte in der Innenstadt geplant. Zehn Teams schwärmten aus. Krumböck will am 25. Jänner "die absolute Mehrheit der SPÖ brechen".
St. Pölten verdiene einen neuen Plan, betonte der schwarze Spitzenkandidat einmal mehr. Es gehe um einen "Richtungswechsel". Noch nie sei ein Wahltag so wichtig gewesen wie jener in 15 Tagen. Die Chance, die Absolute zu brechen, sei da. Die Stadt sei in der Mehrheit der SPÖ "gefangen", sagte der scheidende ÖVP-Vizebürgermeister Matthias Adl. Zudem sei es "höchste Zeit für einen Generationswechsel", verwies er auf Krumböcks Alter. Der schwarze Spitzenkandidat ist 34.
Vor fünf Jahren hatte die ÖVP als zweitstärkste Kraft in St. Pölten 22,7 Prozent erreicht. "Wir freuen uns über jeden Zuwachs", sagte Krumböck zuletzt, erinnerte jedoch gleichzeitig daran, dass die Volkspartei auf Bundesebene heute in Umfragen um 17 Prozentpunkte schlechter liege als vor der Gemeinderatswahl 2021 an der Traisen.