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"Geizhals"-Vergleich zeigt starke unterschiedliche Preisentwicklung

15-01-2025, 11:45

Die Inflationsrate in Österreich hat sich im letzten Jahr merklich verlangsamt, trotz deutlicher Preisschwankungen bei einzelnen Produkten, so eine Studie von Geizhals.at für die, die mittleren Preise ausgewählter Produktgruppen im Jahr 2024 mit denen des vorherigen Jahres verglichen.

Die Analyse der Preisvergleichsplattform Geizhals.at zeigt, dass die Preise für Drucker, Spielekonsolen und Digitalkameras fielen, während Haushaltsgeräte und Parfümerieprodukte stark anstiegen.

Preisentwicklung: Drucker wurden billiger - Prozessoren teurer

Besonders erfreulich war die Entwicklung für Konsumentinnen und Konsumenten, die sich einen neuen Multifunktionsdrucker anschaffen wollten: Für Drucker und Scanner musste im vergangenen Jahr fast ein Drittel weniger ausgegeben werden als noch 2023 (minus 30 Prozent). Auch Energiespeicher und Handheld-Spielkonsolen wurden mit durchschnittlichen Preissenkungen von je minus 21 Prozent wesentlich erschwinglicher. Auch die Preise für Notebooks und Handys sind leicht gefallen.

Nach Produktkategorien auf Vergleichsportal; VerŠänderung zu 2023 in Prozent

Gegenläufig war die Preisentwicklung bei Prozessoren (CPU), die im vergangenen Jahr um durchschnittlich 18 Prozent teurer geworden sind. Auch Reinigungsroboter (+13 Prozent) und Parfümerieprodukte (+11 Prozent) verzeichneten merkliche Preissprünge. Fernseher und Kaffeevollautomaten wurden jeweils um 10 Prozent teurer, dicht gefolgt von Rasenmährobotern und Smartwatches, die sich mit einem Plus von je 9 Prozent klar oberhalb der allgemeinen Inflationsrate entwickelten.

(APA/Red)

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