Am Samstag findet die Bundesmitgliederversammlung der NEOS unter dem Motto "Auf in die Vereinigten Staaten von Europa" in Rankweil (Bezirk Feldkirch) statt.
Bei der Bundesmitgliederversammlung der NEOS werden die Kandidatenliste sowie das Wahlprogramm für die anstehende festgelegt. Als Spitzenkandidat wurde einstimmig der Abgeordnete Helmut Brandstätter vorgeschlagen, der bereits bei der Online-Vorwahl erfolgreich war. Seine Wahl wird als sicher betrachtet.
Nach dem Abspielen der Europahymne begrüßte Claudia Gamon, derzeit einzige EU-Abgeordnete der NEOS und zugleich Vorarlberger Landessprecherin, die rund 200 Mitglieder, von denen 50 online teilnahmen. In ihrer Rede schwor sie die Parteimitglieder auf das "wirklich sehr entscheidende" Superwahljahr 2024 ein. Die NEOS werden auf europäischer Ebene als "Brückenbauer und Zukunftsbauer" betrachtet und stehen für Sicherheit, Freiheit und Wohlstand für alle in Europa. Die Aufgabe dieses Jahres besteht darin, die Menschen von NEOS zu überzeugen und neue Mehrheiten zu schaffen, sowohl bei der als auch bei den Landtagswahlen.
Am Mittag wird nach einer Rede von Parteichefin Beate Meinl-Reisinger der Spitzenkandidat sowie die restlichen Listenplätze gewählt. Anschließend lassen sich die NEOS von der ukrainischen Abgeordneten Kira Rudyk inspirieren.
Die NEOS wählen ihre Wahlliste in einem dreistufigen Prozess aus. Der Prozess beginnt mit einer Online-Vorwahl, an der dieses Mal etwa 2.900 Personen teilgenommen haben. Insgesamt wurden über 62 Kandidaten abgestimmt, wobei 2.100 Personen ihre Stimme abgegeben haben. Basierend auf den Ergebnissen wird ein Vorschlag des erweiterten Parteivorstands erstellt, während die endgültige Entscheidung von der Mitgliederversammlung getroffen wird.