Dieses Niveau der PKW-Neuzulassungen entspricht etwa den Zahlen von 2021, als 239.803 Neuanmeldungen verzeichnet wurden. Im Jahr 2022 gab es einen Rückgang von 10,3 Prozent auf nur 215.050 Neuanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr.

Dieses Niveau der PKW-Neuzulassungen entspricht etwa den Zahlen von 2021, als 239.803 Neuanmeldungen verzeichnet wurden. Im Jahr 2022 gab es einen Rückgang von 10,3 Prozent auf nur 215.050 Neuanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr.
Insgesamt wurden laut Statistik Austria im Jahr 2023 341.409 Kraftfahrzeuge angemeldet, was einem Anstieg von 11,8 Prozent bzw. 36.077 Fahrzeugen entspricht. Im vergangenen Jahr wurden in allen Monaten außer im September (minus 4,3 Prozent) deutliche Steigerungen bei den Neuzulassungszahlen verzeichnet. Im Januar, März und Mai gab es sogar Zuwächse um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat.
Neuanmeldungen von Autos mit alternativen Antrieben waren laut Behörde voriges Jahr deutlich im Plus, bei Benzinern und Diesel aber rückläufig. So wurden im Vorjahr 47.621 rein elektrisch betriebene Pkw neu zugelassen. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Anstieg von 39,4 Prozent oder 13.456 Pkw. Einen deutlichen Zuwachs gab es auch bei den Neuzulassungen von Pkw mit Hybridantrieb (Benzin-Hybrid: 52.967 und plus 30,1 Prozent bzw. plus 12.263 Pkw; Diesel-Hybrid: 14.619 und plus 8,9 Prozent bzw. plus 1.197 Pkw). Einem langjährigen, rückläufigen Trend folgend entwickelten sich hingegen die Benziner-Neuzulassungen (77.354 und minus 1,5 Prozent bzw. minus 1.213 Fahrzeuge). Selbiges galt für Diesel-Pkw (46.568 und minus 3,2 Prozent bzw. minus 1.547 Autos).
Der Anteil von rein elektrisch betriebenen Pkw an allen Auto-Neuzulassungen lag 2023 bei 19,9 Prozent. Bei Benzin-Hybrid-Pkw waren es 22,1 Prozent und bei Diesel-Hybrid-Pkw 6,1 Prozent. Insgesamt erreichten alternative Antriebssysteme einen Anteil von 48,2 Prozent. Konventionell angetriebene Pkw hatten einen Anteil von 51,8 Prozent (Benziner: 32,3 Prozent; Diesel: 19,5 Prozent). Zum Vergleich: 2022 lag der Anteil an neu zugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben bei 41,1 Prozent.
Bei reinen E-Autozulassungen entfielen 2023 fast vier Fünftel (79,4 Prozent) auf juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften. Nur ein Fünftel (20,6 Prozent) der E-Kfz wurde von Privaten angemeldet. Auch Diesel-Pkw wurden im Jahr 2023 nur zu einem Fünftel (19,6 Prozent) von privaten Fahrzeughaltern zugelassen. Bei Benzinern waren es 43,3 Prozent.
(APA/Red)
