logo



[email protected]

Brand in Grazer Bar forderte Verletzte und einen Toten

1-01-2024, 12:15

In der Silvesternacht ist in einem Lokal in der Grazer Sporgasse gegen 4.00 Uhr ein tödlicher Brand ausgebrochen.

Nach neuesten Informationen der Polizei wurden 21 Gäste so schwer verletzt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Eine Person kam bei dem Brand ums Leben, ihre Identität war vorerst noch nicht geklärt. Mindestens drei Personen mussten intensivmedizinisch betreut werden, berichtete die Polizei. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.

Brand brach im Eingangsbereich der Bar aus

Der Brand war im Eingangsbereichs der Bar ausgebrochen. Ein Pyrotechnikgegenstand soll nach ersten Erkenntnissen nicht die Ursache für das Feuer gewesen sein, eher wurde ein technischer Defekt angenommen. Die Ermittlungen dazu laufen noch.

Insgesamt war die steirische Polizei in der Silvesternacht "stark gefordert", hieß es in einer vorläufigen Bilanz am Montagvormittag. Innerhalb von 24 Stunden waren knapp 1.600 Notrufe eingelangt, fast 700 Einsätze wurden im ganzen Bundesland abgearbeitet. Hotspots waren der Ballungsraum Graz und die Bezirkshauptstädte. Vor allem ging es um das Abfeuern pyrotechnischer Gegenstände und Lärmerregung. 360 Mal stellten die steirischen Polizistinnen und Polizisten Feuerwerkskörper und Böller sicher, bei rund 150 Amtshandlungen. Für die Betroffenen gab es Anzeigen und Organmandate, denn das Abfeuern ist im Ortsgebiet verboten. Mehrere Brände wurden in der Silvesternacht durch Feuerwerkskörper und Böller ausgelöst. Müllcontainer und eine Hecke mussten gelöscht werden. Verletzte wurden hier vorerst keine gemeldet.

Steirische Polizei war in der Silvesternacht stark gefordert

Die offiziell organisierten Silvesterfeierlichkeiten in der Grazer Innenstadt mit Licht-Shows waren mit rund 50.000 Besuchern über den ganzen Abend (Angabe des Veranstalters, Anm.) gut besucht. Die Kapazität des Hauptplatzes wurde laut Polizei jedoch nicht voll ausgeschöpft. Amtshandlungen größeren Ausmaßes gab es keine, ebenso keine nennenswerten Auseinandersetzungen unter den Besuchern oder Angriffe auf die Polizei.

(APA/Red)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]