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Vor Silvester: Warnung vor illegalen Feuerwerkskörpern

18-12-2023, 11:05

Eine Warnung vor illegalen Feuerwerkskörpern ist am Montag vom Zoll gekommen.

"Durch illegale Pyrotechnik ereignen sich jedes Jahr wieder schwere Unfälle mit gravierenden Verletzungen, die in manchen Fällen sogar zum Tod der Betroffenen führen. Viele sind sich der Gefahr nicht bewusst, wenn sie Pyrotechnik im Ausland erwerben", hieß es in einer Aussendung des Finanzministeriums. Bei Verstößen drohen zudem Strafen von bis zu 10.000 Euro.

Tausende illegale Feuerwerkskörper sichergestellt

Der österreichische Zoll stellt jährlich etliche illegale Feuerwerkskörper sicher - im Jahr 2022 waren es insgesamt 7.053 Stück. Von den sichergestellten Feuerwerkskörpern gehörten unter anderem 1.499 Stück der Kategorie F4 an, die eine große Gefahr bezeichnet, die von den Feuerwerkskörpern ausgeht und die nur von Personen mit entsprechender Fachkunde verwendet werden dürfen. Weitere 4.383 Stück entfielen auf die Kategorie F3, also Feuerwerkskörper, die eine mittlere Gefahr darstellen, die zur Verwendung in weiten, offenen Bereichen im Freien vorgesehen sind.

Illegale Feuerwerkskörper werden beschlagnahmt und es erfolgt auch eine Anzeige bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde. Bei Verstoß gegen das Pyrotechnikgesetz drohen je nach Delikt eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro oder eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Wochen.

"Nach den Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 2010 bestehen spezifische Anordnungen für die Einfuhr und den Besitz von Feuerwerkskörpern. Sie müssen bestimmte Kennzeichnungen tragen und benötigen je nach Kategorie und damit Gefährlichkeit eine behördliche Genehmigung. Nicht jede Person ist berechtigt, sämtliche Kategorien von Feuerwerkskörpern zu nutzen oder zu kaufen. Diese Beschränkungen gelten nicht nur bei Einfuhr aus Drittländern, sondern unter anderem auch bei Verbringungen nach Österreich aufgrund von Einkäufen in anderen Mitgliedsstaaten, die unsere Zöllnerinnen und Zöllner im Rahmen von mobilen Schwerpunkteinsätzen kontrollieren", so die Vorständin des Zollamts Österreich, Heike Fetka-Blüthner.

"Das große Risiko nicht wert"

"Illegale Böller und Raketen mögen auf ersten Blick verlockend wirken. Sie sind das große Risiko aber nicht wert. Schützen Sie sich und andere Menschen vor Verletzungen durch illegale, gefährliche Pyrotechnik, indem Sie darauf verzichten", warnte auch Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP).

(APA/Red)

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