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CO2-Bepreisung wird im kommenden Jahr erhöht

15-12-2023, 09:57

Die CO2-Bepreisung, die als Teil der ökosozialen Steuerreform 2022 eingeführt wurde, wird im kommenden Jahr erhöht. Als Ausgleich wird es auch 2024 wieder den Klimabonus geben.

Ursprünglich war geplant, die Steuer jährlich um 30 Euro zu erhöhen (35 Euro im Jahr 2023, 45 Euro im Jahr 2024 und 55 Euro im Jahr 2025). Aufgrund der Teuerung wurde die erste Erhöhung jedoch auf 32,5 Euro reduziert. Ab dem nächsten Jahr werden die Emissionszertifikate nun wie geplant teurer, eine Tonne CO2 kostet dann 45 Euro, dies wurde vom Finanzministerium bekannt gegeben.

SPÖ-Antrag auf Aussetzen der Erhöhung der CO2-Bepreisung abgelehnt

Laut dem Finanzministerium ist der Wert der nationalen Emissionszertifikate genauso hoch wie in Deutschland. SPÖ-Chef Andreas Babler forderte kürzlich eine Aussetzung der Erhöhung, jedoch wurde ein entsprechender Antrag im Nationalrat abgelehnt. Nur die Freiheitlichen stimmten neben den Sozialdemokraten dafür. Kritik an der geplanten Erhöhung kam jedoch auch aus den eigenen Reihen. Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sprach sich wiederholt gegen die von ÖVP und Grünen festgelegte regelmäßige Erhöhung der CO2-Steuer aus.

Preis pro Tonne 2022-2025, Erhšöhung des Preises füŸr Diesel und Benzin ©APA

Höhe von Klimabonus noch offen

Im Jahr 2024 wird es erneut den Klimabonus als Ausgleich zur CO2-Bepreisung geben. Die genaue Höhe des Bonus wird im ersten Halbjahr 2024 festgelegt und basiert auf der CO2-Bepreisung. Ab Herbst 2024 wird der Bonus an etwa 8,5 Millionen Menschen ausgezahlt. Im Jahr 2023 lag der Bonus je nach Wohnort zwischen 110, 150, 185 oder 220 Euro.

(APA/Red)

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