Justizministerin Alma Zadic (Grüne) hatte einen erstmals in rein weiblicher Form geschriebenen Gesetzestext vorgelegt. Nachdem die ÖVP zuerst eine Abänderung gefordert hatte, hat die Partei dem Gestzestext in rein weiblicher Form nun doch zugestimmt.
Sie sei dafür, dass man die Sichtbarkeit von Frauen fördere und für Gendergleichstellung sorge, aber "ein Gesetz in rein weiblicher Form zu schreiben, ist für mich kein Beitrag dazu", kritisierte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) noch im Sommer.
Die Aktion der Justizministerin sei nicht mit ihr abgesprochen gewesen. Doch am Donnerstag stimmte die ÖVP dem ersten Gesetzestext in rein weiblicher Form zu. Bei dem Gesetz handelt es sich übrigens um ein Gesetz zur flexiblen Kapitalgesellschaft.