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Wander-Trio mit Hubschrauber vom Schneeberg gerettet

23-11-2023, 11:45

Die Schneeberg-Wanderung eines aus dem Burgenland und aus Niederösterreich stammenden Trios hat am Mittwoch mit einem Hubschrauber-Einsatz geendet.

Polizeiangaben vom Donnerstag zufolge hatte die Gruppe ihre Tour trotz zunehmend winterlicher Verhältnisse, starkem Wind und widrigen Sichtverhältnissen fortgesetzt. Den Abstieg trauten sich die drei Personen aber nicht zu. Ein Helikopter flog die Freizeitsportler ins Tal, eine Verrechnung des Einsatzes wird geprüft.

Schneeberg-Wanderung von Trio endete mit Hubschrauber-Einsatz

Ein 27- und ein 45-Jähriger, beide aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung, und eine Wiener Neustädterin im Alter von ebenfalls 45 Jahren hatten sich am Mittwoch gegen 8.30 Uhr von Losenheim aus in Richtung Schneebergplateau aufgemacht. Das Ziel lautete Fischerhütte. Als das Trio dort trotz schlechtem Wetter angekommen war, stellte man fest, dass die Hütte bereits seit 6. November geschlossen hatte und nur der Winterraum zur Verfügung stand.

Wegen mangelnder Lokalkenntnis, fehlenden Kartenmaterials und unzureichender alpiner Erfahrung traute sich die Gruppe laut Exekutive den Abstieg nicht zu. Um Hilfe anzufordern, wurde das Notruftelefon des Winterraumes genutzt.

Verrechnung des Helikopter-Einsatzes wird geprüft

Alpinisten der Landespolizeidirektion Niederösterreich und Kräfte der Bergrettung rückten aus. Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, setzte sich ein Hubschrauber der Flugpolizei in Bewegung und brachte das Trio ins Tal.

(APA/Red)

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