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Urteile in Prozess um tödlichen Pyro-Unfall

13-11-2023, 16:19

Am Montag hat das Landesgericht Wiener Neustadt eine 17-jährige und eine 18-jährige Frau von den Anklagepunkten der grob fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung nach einer Kugelbomben-Explosion an Silvester in Ternitz freigesprochen. Die beiden Brüder im Alter von 18 und 20 Jahren, gegen die das Verfahren geführt wurde, werden am 10. Januar vor Gericht stehen.

Das Quartett plädierte nicht schuldig. Die Einzelrichterin fand keine Verletzung der Sorgfaltspflicht bei den beiden weiblichen Angeklagten. Sie hatten auch keine Kenntnis von den in Tschechien gekauften pyrotechnischen Gegenständen. Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben, wodurch das Urteil nicht rechtskräftig ist.

Prozess nach tödlichem Pyro-Unfall gegen 18- und 20-Jährigen vertagt

Die beiden Brüder erlitten schwere Verletzungen. Laut ihrem Verteidiger sind die Ereignisse als "Mitwirkung an fremder Selbstgefährdung" einzustufen, wobei der Jurist auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs verwies. In diesem Zusammenhang wird der Geisteszustand eines der beiden Todesopfer nun genauer untersucht, unter anderem anhand von Berufsschulzeugnissen. Am 10. Januar ab 13 Uhr wird der ehemalige Lehrherr des Verstorbenen als Zeuge befragt.

(APA/Red)

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