Bei den Novemberpogromen vor 85 Jahren wurden Synagogen in Österreich angezündet, jüdische Geschäfte geplündert und jüdische Personen misshandelt.

Bei den Novemberpogromen vor 85 Jahren wurden Synagogen in Österreich angezündet, jüdische Geschäfte geplündert und jüdische Personen misshandelt.
Die Regierungsspitze, bestehend aus dem Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) und dem Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), gedachte dieser Ereignisse bei einer Kranzniederlegung an der Shoah-Namensmauern-Gedenkstätte im Ostarrichipark in Wien-Alsergrund. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) und Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, werden nicht nur an der Kranzniederlegung, sondern auch an der Gedenkfeier im Parlament am Abend teilnehmen. Benno Kern, ein 95-jähriger Überlebender des Holocaust, wird als Zeitzeuge sprechen. Es wird auch eine Videobotschaft von Amir Ohana, dem Präsidenten der israelischen Knesset, zu hören sein. Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, durch virtuelle Rekonstruktionen einen Eindruck von den zerstörten Synagogen in Österreich zu bekommen.
Der Gedenkmarsch der jüdischen Jugend der IKG Wien wird von einem "Licht der Hoffnung" begleitet. "Light of Hope" beginnt um 19 Uhr am Heldenplatz und bewegt sich anschließend zum Ballhausplatz. Die Veranstaltung betont die Bedeutung des Gedenkens an die Novemberpogrome sowie das Eintreten gegen Antisemitismus und Hass, insbesondere angesichts des Angriffs der Terrororganisation Hamas auf Israel.
(APA/Red)
