In einer Aussendung am Donnerstag wurde erklärt, dass bei Verstößen, zu denen etwa aggressionsfördernde Übungen gehören, den Betroffenen die Lizenz entzogen wird. Zusätzlich müssen Hunde vor Beginn ihrer Ausbildung einen Wesenstest bestehen.

In einer Aussendung am Donnerstag wurde erklärt, dass bei Verstößen, zu denen etwa aggressionsfördernde Übungen gehören, den Betroffenen die Lizenz entzogen wird. Zusätzlich müssen Hunde vor Beginn ihrer Ausbildung einen Wesenstest bestehen.
Der ÖKV betont, dass die Gebrauchshundeausbildung darauf abzielt, gehorsame und wesensfeste Hunde hervorzubringen, die im Alltag höchstmögliche Tauglichkeit aufweisen. Robert Markschläger, Vorstand des ÖKV, erläutert: "Die Hundeführer erhalten über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehendes Wissen (Sachkundevortrag) über das Verhalten des Hundes und das Lernverhalten. Die Zugangstests gewährleisten, dass nur geeignete Hunde das Training absolvieren können. Und wir stellen eine ständige Fortbildung der Trainer sicher, da die Lizenz zeitlich beschränkt wird und dadurch eine ständige fundierte Weiterbildung erfolgt."
Markschläger hebt hervor, dass Hunde, die die Internationale Gebrauchshundeprüfung (IGP) erfolgreich abgelegt haben, ein Verhalten zeigen, das als kontrolliert und alltagstauglich angesehen wird. Solche Hunde können auf Befehl ihres Hundeführers ihr Verhalten anpassen, ihren Beißtrieb unterdrücken und zeigen ihr Beuteverhalten ausschließlich am Trainingsplatz. Sie verhalten sich zuverlässig beim Gehen an der Leine und sind unter der Kontrolle ihres Halters.
(APA/Red)
