Auf den höherrangigen Straßen in Österreich lag das Verkehrsaufkommen im vergangenen Sommer leicht über dem Niveau von 2022.
Der PKW-Verkehr auf Österreichs Straßen legte im Mittel der Ferienmonate Juli und August um 2,7 Prozent zu. Das Aufkommen des Sommerreiseverkehrs entspricht damit - mit einem Minus von 0,5 Prozent - in etwa dem Vor-Corona-Niveau des Vergleichszeitraums von 2019, berichtete die Asfinag am Montag.
Auf zentralen Reiserouten wie der Brenner-Achse (A12 Inntal- und A13 Brennerautobahn) gab es bei der Zahl der Pkw gegenüber 2022 und 2019 einen leichten Zuwachs von jeweils 1,1 Prozent. An der A10 (Tauernautobahn) wurde zum Vorjahr ein leichter Rückgang mit einem Minus von 0,7 Prozent, aber plus 2,6 Prozent gegenüber 2019 verzeichnet. Für die A9 (Pyhrnautobahn) weisen die Daten eine Steigerung von 1,9 Prozent aus, gegenüber 2019 bedeutet das sogar plus 5,6 Prozent.
"Die größten Aufholeffekte nach starken Einbrüchen durch die Covid-19-Pandemie fanden bereits 2022 statt", bilanzierte die Asfinag. "Teils kleinere Rückgänge im Sommerreiseverkehr sind auch auf eine immer länger andauernde Rückreiseperiode zurückzuführen." Diese dauerte auch heuer bis weit in den September, was nach einem starken Urlauberstrom Anfang Juli zu einem oft relativ schwächeren August führe.