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FPÖ-Niederösterreich fordert Tempo 150 auf Autobahnen

4-10-2023, 12:35

Niederösterreichs Landeshauptfraustellvertreter Landbauer ist für Tempo 150 auf Autobahnen. Tempo 100 schließt der FPÖ-Landeschef dagegen aus.

Eine Erhöhung der maximal erlaubten Geschwindigkeit auf 150 km/h auf "gut ausgebauten" Strecken, "wo es die Verkehrssicherheit erlaubt", sei "nur vernünftig", teilte Landeshauptfraustellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) in einer Aussendung mit.

Tschechien und Italien Vorbilder für Landeshauptfraustellvertreter Landbauer

"Was in Tschechien ab nächstem Jahr Realität ist und was in Italien ernsthaft angedacht ist, sollte auch bei uns in Österreich möglich sein", betonte Landeshauptfraustellvertreter Landbauer, der in der Landesregierung für Verkehr zuständig ist, zur geforderten Tempoerhöhung. "Ich stelle mich damit klar gegen die grüne Klimareligion, deren Evangelium Tempo 100 ist", ergänzte er. Erst zu Wochenbeginn hatte die Landessprecherin und Klubobfrau der niederösterreichischen Grünen, Helga Krismer, eine Kampagne für Tempo 100 für Verbrennungsmotoren auf Autobahnen lanciert.

Landeshauptfraustellvertreter Landbauer schließt Tempo 100 im Bundesland aus

Einen "Klima-100er" werde es auf Niederösterreichs Autobahnen aber "mit uns Freiheitlichen" definitiv nicht geben, hielt Landbauer fest. Für den Landeshauptfraustellvertreter stellt eine solche Reduktion der höchstzulässigen Geschwindigkeit einen "Rückschritt in die verkehrspolitische Steinzeit und nichts anderes als ein Angriff auf die Freiheit der Autofahrer und Pendler" dar. Statt Schneckentempo brauche es rasche und sichere Verbindungen sowie einen Ausbau von Schiene und Straße.

Die Welt habe sich weiterentwickelt, heutige Pkw seien sicherer, schadstoffärmer und leistungsstärker. Das Autobahnnetz sei zudem "besser und sicherer ausgebaut". In Richtung der grünen Klimaschutzministerin Leonore Gewessler sprach Landbauer von einer "Steinzeit", in der "wichtige und dringend benötigte Infrastrukturprojekte aus ideologischen Gründen auf Eis gelegt worden" seien. Nun sei es "höchste Zeit, das Autofahrer-Bashing einzustellen und vor allem die Pendler zu entlasten", so der Landeshauptfraustellvertreter.

(APA/Red)

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