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Burgenland: Vergewaltigungsprozess gegen 18-Jährigen vertagt

14-09-2023, 15:11

Am Donnerstag hat sich ein 18-Jähriger wegen mutmaßlicher Vergewaltigung am Landesgericht Eisenstadt verantworten müssen.

Im vergangenen Dezember soll der Schüler in einem niederösterreichischen Lokal in Wiener Neustadt eine 17-Jährige bedrängt und auf der Toilette missbraucht haben. Er bestritt das und beteuerte, alles sei einvernehmlich gewesen. Der Prozess wurde auf 17. Oktober vertagt. Dann sollen drei weitere Zeugen befragt werden.

Burgenländer soll 17-Jährige missbraucht haben

Der Burgenländer hatte die Jugendliche erst an diesem Abend beim Feiern in dem Lokal kennengelernt. Er soll sie auf ein Getränk eingeladen und sich ihr angenähert haben. Als die 17-Jährige auf die Toilette ging, soll er ihr laut Anklage gefolgt sein, sich in die Kabine gedrängt und sie missbraucht haben.

Vergewaltigungsprozess wurde vertagt

Es sei alles einvernehmlich gewesen, entgegnete der 18-Jährige vor Gericht. Die Jugendliche habe ihn angetanzt und sich ihm selbst angenähert. Auf die Toilette seien sie gemeinsam gegangen, um zu schmusen. Er sei zwischendurch in einen anderen Club gegangen und als er zurückkam, habe schon die Polizei auf ihn gewartet.

Neben dem Angeklagten wurden auch die Freunde, mit denen die beiden im Lokal waren, befragt. Die 17-Jährige sagte unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor Gericht aus.

(APA/Red)

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