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39-Jähriger nach Tötung von Vater in Anstalt eingewiesen

5-09-2023, 14:25

Am Innsbrucker Landesgericht ist ein 39-Jähriger am Dienstag wegen der Tötung seines Vaters rechtskräftig in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen worden.

Der 39-Jährige hatte im September 2022 seinen 63-jährigen Vater mit mindestens 37 Stich- und Schnittverletzungen mit einem Kampfmesser getötet.

Verschiedene Gutachten zu Zurechnungsfähigkeit von 39-Jährigem

Die Geschworenen folgten in ihrer Entscheidung mehrheitlich den Ausführungen der Gerichtspsychiaterin, wonach der 39-Jährige unzurechnungsfähig war. Über die Zurechnungsfähigkeit hatte im Gericht zuvor Uneinigkeit zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung geherrscht, nachdem es dazu verschiedene Gutachten gab. Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner stellte die Zurechnungsfähigkeit jedoch eindeutig in Abrede. Sechs der acht Geschworenen waren im Anschluss ihrer Meinung.

Verdächtiger hatte sich nach Tötung selbst bei Innsbrucker Polizei gestellt

Der 63-Jährige war tot in seiner Wohnung in Innsbruck aufgefunden worden, nachdem sich Verwandte Sorgen gemacht hatten. Die Beamten waren über den Balkon in die Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Hötting gelangt, wo die blutüberströmte Leiche schließlich entdeckt wurde. Gleichzeitig kam der damals 38-Jährige in eine Innsbrucker Polizeiinspektion und gab an, jemanden getötet zu haben.

(APA/Red)

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