Die österreichischen Gasspeicher sind bereits Mitte August zu 90 Prozent gefüllt.
Dies entspricht mehr als 87 Terawattstunden Erdgas - etwa dem Gasverbrauch des gesamten Vorjahres. 2022 wurde dieser Füllstand erst Ende Oktober erreicht. Allerdings haben sich auch die Bemühungen, den Gasverbrauch zu reduzieren, gelohnt, heißt es in einer Aussendung des Klimaministeriums und des Bundeskanzleramts.
Die österreichischen
Gasreserven würden nicht nur vor Versorgungsengpässen, sondern auch vor
Preissprüngen auf den Weltmärkten schützen. "Die Gasversorgung
Österreichs für den Winter ist damit gesichert. Das eingespeicherte
Volumen entspricht dem Gesamtjahresverbrauch unseres Landes, sowohl für
die Heizsysteme der Haushalte, als auch für die Industrie", merkte
Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) an. "Volle Speicher sind unser
wichtigster Sicherheitspolster. Dieses Ziel haben wir seit Beginn des
russischen Angriffs gegen die Ukraine konsequent verfolgt", sagte
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne).
Bereits Ende März dieses Jahres waren die Speicher zu rund zwei Drittel gefüllt. Ein Jahr davor waren es nur knapp 14 Prozent.