Montagfrüh haben rund 30 Klimaaktivistinnen und -aktivisten der "Letzten Generation" erneut Straßen in Innsbruck blockiert und für Staus und Behinderungen im Frühverkehr gesorgt.
Demonstriert wurde rund zwei Stunden lang im Zuge eines "Gehzeug-Protests" auf der Inn- und Unibrücke und dem Terminal Marktplatz im Zentrum der Tiroler Landeshauptstadt. Die Versammlung löste sich laut Polizei selbstständig auf. Zwei Aktivisten wurden angezeigt.
Die Demonstranten machten während ihres Marsches mit
autogroßen Holzkonstruktionen auf die "Platzverschwendung von Pkw"
aufmerksam, wie sie selbst mitteilten. Der Individualverkehr kam
zwischenzeitlich zum Erliegen, öffentliche Verkehrsmittel habe man
passieren lassen, hieß es. Zudem sei für eine Rettungsgasse gesorgt
worden.
Auch die jüngsten Unwetter im Süden Österreichs wurden zum Thema gemacht. In diesem Zusammenhang prangerten die Aktivisten angeblich zu wenige Maßnahmen seitens der Regierung gegen den Klimawandel an.