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WKStA-Ermittlungen wegen Millionenbetrugs durch Crowdgrowing-Projekte

3-08-2023, 16:37

Am Donnerstag hat die WKStA drei Fälle von mutmaßlichem schweren Anlagebetrug mit einem Gesamtschaden von fast einer halben Milliarde Euro weltweit öffentlich gemacht.

Laut der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sollen Anleger über das so genannte Cannabis-Crowdgrowing-Projekt "Juicy Fields" in der Steiermark rund 400 Millionen Euro verloren haben. Wegen zwei Verdachtsfällen auf Anlagebetrug, "My First Plant" und "EXW-Wallet", wird in Kärnten ermittelt.

Laut WKStA tausende Anleger in Österreich betroffen

Allein in Österreich zählen mehrere tausend Menschen zu den Betrugsopfern, teilte die WKStA in einer Aussendung mit. In einigen der Fälle wurden zuletzt in Österreich mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Gegen mehrere Beschuldigte wurde grenzübergreifend ermittelt, zuletzt wurde auch eine Person in Klagenfurt festgenommen.

Auch Ermittlungen der WKStA wegen Kryptowährungen und Immobilien

Den Anlegern wurden dabei unter anderem via Internet gewinnbringende Investments mit hohen Renditen vorgegaukelt. Bei dem Crowdgrowing handelte es sich um den gemeinschaftlichen Anbau und Verkauf von medizinischen Cannabis- und CBD-Produkten durch Plattformen wie "Juicy Fields" und "My First Plant". Andererseits betreffen die Ermittlungen angeblich eigens geschaffene Kryptowährungen oder Immobilien unter Namen wie "EXW" beziehungsweise "EXW-Wallet und EXW-Token".

(APA/Red)

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