Am Mittwoch wurde in Kärnten eine Razzia gegen eine staatsfeindliche Bewegung durchgeführt.
Die Razzia gegen die staatsfeindliche Bewegung des fiktiven "Bundesstaats Preußen" wurde vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) in Zusammenarbeit mit der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) am Mittwochmorgen durchgeführt.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt und in Abstimmung mit den Bezirksverwaltungsbehörden fanden in den Morgenstunden zeitgleich in sechs Kärntner Haushalten Hausdurchsuchungen statt. Bei der koordinierten Aktion standen unter anderem mehrere Polizeistreifen, Kräfte des Einsatzkommandos Cobra und der Einsatzeinheit Kärnten sowie Diensthundeführer, Teams zur Spurensicherung und IT-Ermittlerinnen und IT-Ermittler im Einsatz. 36 Personen werden vernommen. Österreichweit wird in diesem Zusammenhang gegen 41 Personen in fünf Bundesländern ermittelt, hieß es.