Die GeoSphere Austria gab aufgrund aktueller Prognosen für den Zeitraum von Montagmittag bis zum Abend Warnstufe "Orange" aus - die zweithöchste der vierstufigen Skala.
In Tirol ist am Montag erneut mit kräftigeren Unwettern zu rechen. Die vom Westen heraufdröhnenden Gewitter würden am Nachmittag einen Großteil Nordtirols überqueren. Aller Wahrscheinlichkeit nach werde es zu starken Windböen kommen, mit Sturmstärke bis zu 100 km/h vielerorts.
In höheren Lagen sei Orkanstärke (über 120 km/h) möglich. Zudem könne auch Hagel, lokal auch größerer, und Starkregen die Folge sein, teilte das Land mit. Am spätere Nachmittag würden die Unwetter auf Osttirol übergreifen - auch hier seien Unwetter mit Sturm und Hagel möglich. Für den Abend wurde eine Wetterberuhigung prognostiziert, dann sollen noch schauerartige Regenfälle möglich sein.
Die Bevölkerung wurde gebeten, Vorsicht
walten zu lassen. Während eines Sturms sollten Wälder und Parks demnach
gemieden und nach Möglichkeiten auf Outdoor-Aktivitäten verzichtet
werden. Bewegliche Gegenstände im Freien gelte es unbedingt abzusichern,
hieß es.
Bereits in der vergangenen Woche hatte es in Teilen
Tirols mitunter schwere Unwetter gegeben. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Sturmböen erreichten in der Spitze bis zu 161 km/h. Es kam auch zu
Straßen- und Bahnsperren sowie zu größeren, mitunter längerandauernden
Stromausfällen. Die Feuerwehren wurden aufgrund einer Vielzahl
umgestürzter Bäume auf Trab gehalten. Vereinzelt wurden auch Dächer
abgetragen. Teils schwere Schäden entstanden in den Wäldern: Im gesamten
Bundesland verzeichnete man aufgrund der Sturmböen rund 400.000
Festmeter Schadholz.