Laut Immo-Unternehmen Remax ist der Gesamtwert des Marktes um 115 Mio. Euro auf 4,26 Mrd. Euro gestiegen. Die Zunahme um 2,8 Prozent macht sich aber angesichts des Anstiegs der Verbraucherpreise um 8,6 Prozent im vergangenen Jahr eher bescheiden aus. Die Preise für teure Einfamilienhäuser sind im Durchschnitt um 16,7 Prozent gesunken, aber es wurden um 9,5 Prozent mehr Häuser um über 1 Mio. Euro verkauft.
Die zehn teuersten Einfamilienhäuser in Wien kosteten 2022 im Durchschnitt 4,5 Mio. Euro, jene in Tirol 9,45 Mio. Euro. Das war jeweils um ein Zehntel weniger als im Jahr davor. Die Preise in Niederösterreich und in der Steiermark stiegen im Schnitt, in den anderen Bundesländern waren sie rückläufig.
Die Preise für Luxuswohnungen haben im bundesweiten Durchschnitt um 14,7 Prozent zugelegt. Die Preise für die zehn teuersten Wohnungen in Wien und Tirol sind stark gestiegen - in Wien um 70,4 Prozent und in Tirol um 57,9 Prozent. Die Preise für teure Dachgeschoßwohnungen erhöhten sich im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 11,8 Prozent.
Zum Luxusimmobilienmarkt zählten
2022 die 492 teuersten Einfamilienhäuser, die 2.524 teuersten Wohnungen
und die 142 teuersten Dachgeschoßwohnungen. Außerdem wurden 289 teure
Immobilien am See und 96 teure unbebaute Grundstücke am See in diese
Kategorie aufgenommen. Remax hat auch einen "Secret Sale" für sehr teure
Immobilien eingeführt, die ohne viel Aufsehen den Eigentümer wechseln
sollen.