Rund 100 Feuerwehreinsätze etwa wegen umgestürzter Bäume wurden vor allem aus dem Oberland - und dabei besonders dem Bezirk Imst - gemeldet. Verletzte wurden bisher keine gemeldet.

Rund 100 Feuerwehreinsätze etwa wegen umgestürzter Bäume wurden vor allem aus dem Oberland - und dabei besonders dem Bezirk Imst - gemeldet. Verletzte wurden bisher keine gemeldet.
Wegen Unwetterschäden fuhren zwischen Innsbruck Hauptbahnhof und Landeck-Zams vorerst keine Fernverkehrszüge. Überdies war die Bahnstrecke zwischen Telfs-Pfaffenhofen und Imst-Pitztal Bahnhof unterbrochen. Die Dauer der Sperren war vorerst nicht absehbar, hieß es seitens der ÖBB. Es kam offenbar zu massiven Schäden an der Oberleitung.
Laut der Unwetterzentrale wurden in Innsbruck zwischenzeitlich Windspitzen bis zu 161 km/h erreicht. Schäden größeren Ausmaßes waren in der Landeshauptstadt aber vorerst nicht bekannt.
Nach Informationen des landeseigenen Netzbetreiber Tinetz waren gegen 16.00 Uhr zudem 368 Trafostationen in 34 Gemeinden von Stromausfällen betroffen. Vor allem im Pitztal wurden die Störtrupps auf Trab gehalten.
In der Gemeinde Silz im Bezirk Imst wurde eine Zivilschutzwarnung ausgesprochen, teilte das Land Tirol mit. Der Bürgermeister der Gemeinde bat die Bevölkerung, vorerst die Gebäude nicht zu verlassen - und zwar wegen herumfliegender Teile durch abgedeckte Dächer.
Auch auf den Straßen kam es - vor allem wegen umgestürzter Bäume - zu vereinzelten Sperren. So etwa auf der Inntalautobahn (A12) bei Telfs in Richtung Kufstein, wie der ÖAMTC der APA mitteilte. Mittlerweile war aber wieder eine Fahrspur frei, hieß es. Im Roppener Tunnel im Oberland hatten die Unwetter einen Stromausfall zur Folge, auch hier kam es zu einer Sperre. Der ÖAMTC verwies auf den herrschenden starken Reiseverkehr und daraus resultierende Staus. Von nicht unbedingt notwendigen Fahrten sollte man vorerst absehen.
In mehreren Erstmeldungen der Leitstelle Tirol war zudem von Bergnotfällen die Rede, etwa im Karwendelgebirge, aber auch in Münster und Imst. In der Zillertal Arena im gleichnamigen Tal standen laut einem Bericht der Tirol-Ausgabe der "Kronen Zeitung" wegen eines Stromausfalles die Gondeln still. Auch Hütten waren betroffen. Zahlreiche Wanderer - darunter viele Kinder - warteten deshalb an der Bergstation, hieß es. Sie sollen mit Bussen ins Tal gebracht werden.
(APA/Red)
