Während der Pandemie zögerten viele Unternehmen, Investitionen zu tätigen. Dieser Entwicklung sollte mit der staatlichen Investitionsprämie gegengesteuert werden.
Und der Plan ist für Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) aufgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in einer Aussendung mit. Demnach wurden bisher rund 1,5 Mrd. Euro an Prämien ausgeschüttet - und damit Investitionen in Höhe von 17 Mrd. Euro ausgelöst.
Die Basisprämie betrug 7 Prozent der Gesamtkosten. Für Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science gab es eine Prämie von 14 Prozent. Dabei entfielen 52,78 Prozent der Anträge auf die Basisprämie und 26,12 Prozent steckten das Geld in die Ökologisierung.
Insgesamt verzeichnete das Ministerium 242.165 zugesagte Anträge. Davon wurden mit 162.000 Anträgen rund zwei Drittel bereits positiv erledigt und das Geld ausbezahlt, resümierte der Wirtschaftsminister.
Unternehmen konnten die Prämie vom 1.
September 2020 bis 28. Februar 2021 beantragen. Für Projekte unter 20
Mio. Euro hatten Unternehmen bis heuer im Februar Zeit, diese
fertigzustellen. Investitionen über 20 Mio. Euro müssen bis Februar 2025
abgeschlossen werden.
Mit 68,4 Prozent entfällt der Großteil der
Anträge auf Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, 17,5 Prozent auf Kleinunternehmen (10-50 Mitarbeiter), 9
Prozent auf mittlere Unternehmen (51-250 Mitarbeiter) und 5,1 Prozent
auf Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern.