Der Sommer ist da und die meisten freuen sich auf den langersehnten und wohlverdienten Urlaub. Aber Achtung! Der KFV warnt vor Urlaubsbetrügern. Das sind die häufigsten Maschen der Betrüger.
Betrüger verwenden unterschiedliche Methoden, um Touristinnen in einem unachtsamen Moment zu täuschen und ihnen Geld und Wertgegenstände abzunehmen oder persönliche Informationen zu entlocken. Sie verwenden mitunter kreative Maschen: Diese reichen vom ablenkenden Blumenverkauf über tricksende „Taxi“-Fahrer bis hin zu unseriösen Reiseanbietern. „Meistens machen sie sich die Ablenkung, lokale Unkenntnis oder Unaufmerksamkeit ihrer Opfer zunutze,“ weiß Armin Kaltenegger, KFV-Leiter des Bereichs Eigentumsschutz. Daher ist es von Vorteil, die Tricks der Urlaubsbetrüger zu kennen, um ihnen keine Chance zu geben und den Urlaub in vollen Zügen genießen zu können.
Trickdiebe nutzen gerne Rosen oder andere Blumen, die sie meist in belebten Fußgängerzonen oder touristischen Hotspots einsetzen. Dabei gehen Betrüger mit einer Schachtel Rosen oder anderen Blumen auf Paare oder Einzelpersonen zu und bieten diese an. Manchmal behaupten sie, diese wären kostenlos oder für einen wohltätigen Zweck. Sobald die Opfer die Blumen annehmen oder ablehnen, nutzen die Betrüger die Gelegenheit, um Taschendiebstahl zu begehen. Sie lenken ihr Opfer ab, z.B. indem sie um Spenden bitten oder nach einem Foto fragen. Währenddessen greifen sie unauffällig in Taschen, Rucksäcke oder Geldbörsen, um Wertgegenstände, Bargeld, Kreditkarten oder persönliche Dokumente zu stehlen. Oftmals handelt es sich dabei um gut organisierte Täter, die auch in Gruppen zusammenarbeiten.
Eine so nicht bestellte Stadtrundfahrt kann den Opfern von Taxischwindlern teuer kommen: Falsche Taxifahrer positionieren sich an bekannten Touristenattraktionen, Flughäfen oder Bahnhöfen und geben vor, Taxifahrer zu sein. Verwendet werden hierbei gefälschte Taxischilder oder auch echte Taxis ohne offizielle Lizenz. Um Vertrauen zu wecken, sind sie oft mit auffälligen Warnwesten oder Namensschildern ausgestattet. Die falschen Taxifahrer nutzen die Unkenntnis der Reisenden über die beste Route und nehmen absichtlich längere Fahrtstrecken, um den Fahrpreis in die Höhe zu treiben. Manche falschen Taxifahrer verlangen vom Fahrgast durch Verwendung manipulierter Taxameter oder ausverhandelter Preise eine überhöhte Gebühr, die weit über dem normalen Taxitarif liegt.
Der Betrug beginnt aber oft bereits bei der Urlaubsbuchung. Mit gefälschten Urlaubsseiten oder unseriösen Urlaubsangeboten per Mail oder Telefon versuchen Betrüger an Geld und persönliche Daten der Reisenden zu gelangen. „Seien Sie wachsam, auf welchen Seiten Sie buchen, worauf sie klicken und überprüfen Sie die Webseiten-Authentizität. Da braucht es ein Auge für Details und fast schon detektivisches Gespür, aber an der URL oder auch am fehlenden Schlosssymbol in der Adressleiste kann man erkennen, dass es sich um keine sichere Seite handelt - und man lieber seriösen Anbietern sein Vertrauen schenken sollte,“ so Kaltenegger.
Informationen über aktuelle Betrugsdelikte bei Buchungen über Hotelbuchungsplattformen finden Sie beim .