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Kogler: Mikl-Leitner Aussagen "präfaschistoid"

8-07-2023, 11:30

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hält die Aussagen der NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) über die bemühten Bezüge auf die "normal denkenden" Menschen für "präfaschistoid".

"Eine derartige Herangehensweise ist das Einfallstor für das Böse in der Welt, um in der Diktion der katholischen ÖVP zu sprechen", so Kogler im aktuellen "profil".

Kogler hält Mikl-Leitners Aussagen für "präfaschistoid"

Mikl-Leitner hatte zuletzt häufig damit argumentiert, "die große Mehrheit der Normaldenkende" bzw. "die Anliegen der normal denkenden breiten Mitte der Bevölkerung" zu vertreten - etwa beim Klimaschutz oder beim Gendern. Für Kogler ist das "brandgefährlich": "Denn was die Norm ist, ist zeitabhängig. Die Kirche fand es einmal normal, Frauen zu verbrennen." Es gehe in der Demokratie um Mehrheiten - aber auch Minderheiten müssten geschützt werden. "Gute Politiker:innen werben dafür, wovon sie überzeugt sind, und verstecken sich nicht hinter dem, was sie zur Norm erklären."

Kogler will bei Nationalratswahlen erneut als Spitzenkandidat antreten

Bekräftigt wurde von Kogler außerdem seine zuletzt schon angedeutete Absicht, bei den nächsten Nationalratswahlen erneut als Spitzenkandidat der Grünen anzutreten. "Um mit einem Van-der-Bellen-Zitat zu antworten: Wenn mir nicht ein Ziegelstein auf den Kopf fällt, ist das so."

(APA/Red)

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