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Fazit zu 20 Jahre Bundeskriminalamt: "Der Banküberfall stirbt aus"

27-06-2023, 12:13

Das Bundeskriminalamt hat am Dienstag seinen 20-jährigen Geburtstag gefeiert. Dabei wurde vor allem auf die Herausforderungen im Wandel der Zeit für die Kriminalitätsbekämpfung hingewiesen. "Der klassische Banküberfall stirbt aus", so der ebenfalls eingeladene Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock.

Darauf verwies am Dienstag auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). "Wir hatten vor knapp zwei Monaten den letzten Banküberfall", sagte Karner mit Verweis auf einen Raub im April im Vorarlberger Feldkirch in einer Rede. Diese Deliktsart sei jedoch mittlerweile eine Seltenheit geworden, hieß es. Denn die Polizei müsse sich heutzutage vor allem Herausforderungen in drei Aufgabengebieten stellen, sagte Karner. "Prävention und Internationalität, Organisierte- und Schlepperkriminalität und Cybercrime", erklärte der Minister. Stock plädierte als Interpol-Generalsekretär darum vor allem für internationale Vernetzung. Österreich habe hier eine Vorreiterrolle eingenommen. Denn die Idee für eine gemeinsame internationale DNA-Datenbank sei 2003 vom Leiter des zentralen Erkennungsdienstes, Reinhard Schmid, im Bundeskriminalamt gekommen.

Der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, Ruf hob vor allem die österreichweite Aufklärungsquote von 52 Prozent im Jahr 2022 hervor. Diese Zahl sei "ein echter Erfolg", so Ruf.

(APA/Red.)

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