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GPA sieht Handlungsbedarf bei Fachhochschulen

27-06-2023, 10:34

Geimeinsam mit den Betriebsräten der österreichischen Fachhochschulen drängt die Gewerkschaft GPA auf eine Neuverhandlung des Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplans.

Hauptkritikpunkte sind die unzureichende Valorisierung der Studienplatz-Finanzierung durch den Bund sowie das Fehlen eines Kollektivvertrages bzw. eines Vertragsbediensteten-Rechts.

Fachhochschulen: GPA drängt auf Neuverhandlung

Die Valorisierung der Studienplatz-Finanzierung liege seit 1993 um 25 Prozent unter der Inflationsentwicklung und 34 Prozent unter der Lohnentwicklung, hieß es in einer Aussendung am Dienstag: "Wir sehen großen Handlungsbedarf in der Finanzierung und im Ausbau neuer Studienplätze in allen Bereichen. Auch die Lehre, Forschung und Internationalisierung wird durch das Verhindern einer echten Reform unmöglich. Ein echter Bildungsauftrag ist unter diesen Bedingungen nicht aufrecht zu erhalten."

Handlungsbedarf bei Fachhochschulen geortet

An den Österreichischen Fachhochschulen arbeiten mehr als 4.000 Beschäftigte. Diese verfügen weder über ein Vertragsbediensteten-Recht noch über einen Kollektivvertrag, hieß es. Daher falle es Fachhochschulen unter anderem deswegen immer schwerer, gut ausgebildete Arbeitskräfte zu finden.

Der Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan ist das strategische Planungsdokument des Bundes für den Fachhochschulsektor. Er definiert die quantitativen und qualitativen Zielsetzungen für die weitere Entwicklung des Fachhochschulsektors bis 2026.

(APA/Red)

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