Am Donnerstag demonstrieren die Freizeitpädagogen an ganztägigen Schulen erneut gegen eine Reform ihres Berufsbilds, in Wien und Graz finden sogar Streiks statt.
Darüber hinaus macht bei einem Aktionstag ein Netzwerk aus Bildungsinitiativen mit etwa Lehrer- und Elternvertretern, Behindertenverbänden und der Kindergarten-Plattform Educare bei Kundgebungen und anderen Aktionen Stimmung für Reformen im Bildungssystem.
Die Kritik der Freizeitpädagogen richtet sich gegen die Umwandlung ihres Berufsbilds zu Assistenzpädagogen. Derzeit sind sie an ganztägigen Schulen für die Gestaltung des Freizeitteils zuständig - künftig sollen sie auch Lernzeiten übernehmen bzw. auch im Unterricht mithelfen dürfen. Laut einem ersten Entwurf sollen sie dafür anders als bisher Matura haben müssen, umgekehrt würde die Dauer ihrer Ausbildung von zwei auf ein Semester halbiert. Bisheriges Personal würde übernommen, allerdings in ein öffentliches Dienstverhältnis überführt.