Eine 32-Jährige soll ihren Sohn im Waldviertel in eine Hundebox eingesperrt, gequält und hungern lassen haben, sodass er ins Koma fiel. Die Frau wurde festgenommen, sie sitzt in Krems in U-Haft.
Der Zwölfjährige wurde vergangenen Herbst unterernährt und stark unterkühlt in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Gegen die 32-Jährige werde u. a. wegen versuchten Mordes ermittelt, bestätigte Polizeisprecher Johann Baumschlager auf Anfrage am Montag einen "Kurier"-Onlinebericht.
Eine Sozialarbeiterin soll am 23. November die Rettung verständigt und dem Zwölfjährigen damit das Leben gerettet haben, berichtete die Tageszeitung. Die Frau soll ihren Sohn mehrfach mit kaltem Wasser übergossen und währenddessen für mehrere Stunden bei Minusgraden die Fenster der Wohnung geöffnet haben.
"Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes sind nach wie vor im Gange", sagte Baumschlager. Der Gesundheitszustand des Kindes habe sich inzwischen verbessert.