Wegen der Vergewaltigung von sieben Frauen muss sich ein Mann aus der Musikbranche ab 5. Juli am Landesgericht Korneuburg verantworten.
Weiters vorgeworfen wird dem 39-Jährigen Körperverletzung, fortgesetzte Gewaltausübung sowie gefährliche Drohung, bestätigte Gerichtssprecher Wolfgang Schuster-Kramer auf Anfrage einen "Heute"-Bericht (Freitagsausgabe). Der Beschuldigte befindet sich seit Dezember 2021 in Untersuchungshaft. Anberaumt sind vorerst vier Prozesstage.
Bei dem Angeklagten handelt es sich eigenen Angaben zufolge um einen Vermittler von Künstlern und Produzenten im Musikbereich. Die Vorwürfe der Vergewaltigung reichen laut Schuster-Kramer bis 2006 zurück. Zunächst soll der Beschuldigte über Jahre hinweg drei seiner damaligen Partnerinnen missbraucht haben. Letztlich soll er vier weiteren Frauen K.o.-Tropfen verabreicht und sie danach vergewaltigt haben.
In
Untersuchungshaft sitzt der bald 40-Jährige seit dem 15. Dezember 2021.
Neben dem Prozessstart am 5. Juli gelten der 11., 13. und 20. Juli als
bisher festgelegte weitere Verhandlungstermine.