Am Freitag war es offiziell: Salzburg hat eine schwarz-blaue Landesregierung.
Nach dem Segen der Parteigremien am Donnerstagabend haben Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und seine künftige Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) am Freitagvormittag die künftige Regierung und deren Arbeitsprogramm präsentiert. Angelobt werden die vier ÖVP- und drei FPÖ-Regierungsmitglieder am 14. Juni bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Landtags.
Neben Haslauer und Svazek besteht das
künftige Team auf ÖVP-Seite aus den Landesräten Stefan Schnöll (künftig
LHStv.) und Josef Schwaiger sowie Landesrätin Daniela Gutschi und auf
FPÖ-Seite aus dem Radstädter Bürgermeister und früheren
Nationalratsabgeordneten Christian Pewny und Martin Zauner. Die FPÖ
übernimmt damit in Salzburg erstmals seit der Abschaffung des Proporzes
im Jahr 1999 wieder Regierungsverantwortung. Salzburg ist nun nach Ober-
und Niederösterreich bereits das dritte Bundesland mit einer schwarz-blauen Regierung.
Haslauer
räumte gleich zu Beginn nochmals ein, dass er nach der Wahl
ursprünglich andere Pläne gehabt hätte, nämlich eine "Allianz für
Salzburg" aus ÖVP/FPÖ/SPÖ. Diese ist aber nicht zustande gekommen.