Zehn Prozent aller offenen Stellen betreffen klimarelevante Bereiche, wie Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) am Donnerstag in der "Fragestunde" erklärte.

Zehn Prozent aller offenen Stellen betreffen klimarelevante Bereiche, wie Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) am Donnerstag in der "Fragestunde" erklärte.
Kocher verwies auf die von der Regierung ins Leben gerufene Umweltstiftung, in der konkrete handwerkliche Berufe in diesem Bereich ausgebildet werden. Zudem gehe es darum, diese Berufe insgesamt "bekannter zu machen und Chancen aufzuzeigen", so Kocher. In etlichen Bundesländern existierten dazu bereits spezifische Einrichtungen neben der bundesweiten Umweltstiftung.
Kocher räumte ein, dass eine Definition von Green-Jobs nicht immer eindeutig ist: "Manche sind klimarelevanter, manche weniger." Es gebe eine breite und eine engere Definition. Daher müsse man mit den Daten vorsichtig umgehen. Beim AMS seien 128 sogenannte Green-Jobs im engeren Sinn gelistet. Darunter fielen etwa der Installateur, der die PV-Anlage installiere, oder der Klimatechniker. 358 Berufe gelten als klimarelevant.
(APA/Red)
