Auf Diensthandys im Bereich des Bundes wird die Nutzung von TikTok untersagt.
Das berichtete Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) am Mittwoch bei einem Doorstep vor dem Ministerrat. Grund sind Sicherheitsbedenken. Mehrere Staaten von den USA bis Frankreich, zudem die Europäische Kommission hatten in den vergangenen Wochen bereits solch einen Schritt gesetzt.
Doch auch öffentlich Bedienstete werden in Zukunft weiter die beliebte App nutzen können, allerdings nur auf ihren Privat-Geräten. Solche "offenen Telefone" können auch von der Exekutive verwendet werden, wenn TikTok-Recherche Teil der Ermittlungen ist. Auch die TikTok-Kanäle von Politikern können somit weiter betrieben werden.
Karner begründete
die Maßnahme mit entsprechenden Empfehlungen einer interministeriellen
Arbeitsgruppe. Sie sei im Sinne der Informations- und Datensicherheit
getroffen worden, meinte der Minister und merkte an, dass es sich bei
TikTok um ein Unternehmen im chinesischen Staatsbesitz handle.