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Erneut Klebeaktionen der "Letzten Generation" in Wien und Graz

17-04-2023, 09:15

Am Montag haben Aktivisten der "Letzten Generation" erneut den Wiener Frühverkehr lahmgelegt. Auch in Graz wurde protestiert.

Mehrere Aktivisten der "Letzten Generation" hatten sich Montag-Früh im Bereich der Reichsbrücke in Wien festgeklebt, wie die Landespolizeidirektion Wien bestätigte. Weitere Personen stoppten den motorisierten Verkehr durch langsames Gehen auf der Fahrbahn, sagte ein Sprecher der APA gegen 8.20 Uhr.

Verkehr auf Wiener Reichsbrücke durch Protest der "Letzten Generation" gestoppt

In Wien sei der Verkehr auf der Reichsbrücke in beiden Richtungen gestoppt worden. Auch in Graz sei der Frühverkehr auf dem Opernring "stillgelegt" worden, so die Demo-Organisatoren in einer Aussendung. Der Polizeieinsatz sei im Laufen, sagte Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Ersten Informationen zufolge hatten sich auf der Reichsbrücke rund 20 protestierende Personen eingefunden.

"Letzte Generation" fordert Regierung auf Klimakrise ernst zu nehmen

Die Aktivistinnen und Aktivisten pochten wieder auf ihre Forderungen: Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) mögen "die Wissenschaft zur Klimakrise endlich ernst nehmen und wenigstens die billigsten, einfachsten Schutzmaßnahmen umsetzen: Tempo 100 auf der Autobahn, und ein Verbot neuer Öl- und Gasbohrungen". Dass niedrigere Tempolimits den Ausstoß von Klimagasen und Schadstoffen eindämmen, sei wissenschaftlich unumstritten. Für Tempo 100 auf der Autobahn errechnete das Umweltbundesamt eine Einsparung von 460.000 Tonnen CO2 im Jahr, bei positiven Gesamteffekten für den Wirtschaftsstandort, wurde betont.

(APA/Red)

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