Die Skigebiete in Niederösterreich hatten in der Wintersaison 2022/23 vor allem mit den warmen Temperaturen zu kämpfen.
Die zu Ende gehende Saison 2022/23 in den niederösterreichischen Skigebieten ist von "ungewöhnlich warmen Temperaturen" geprägt gewesen, resümierte die landeseigene ecoplus Alpin GmbH am Sonntag. Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer (WKNÖ) und Geschäftsführer der Skiarena Jauerling, verwies auf etwa 15 Prozent weniger Betriebstage. Mehr als 500.000 Besuche seien gezählt worden.
Als einziges Skigebiet im Bundesland ist das Hochkar noch bis Ostermontag in Betrieb. "Bei durchaus winterlichen Bedingungen", wie ecoplus Alpin betonte.
Es seien "keine leichten Rahmenbedingungen" gewesen, aber die Skigebiete hätten höchste Flexibilität bewiesen und den Gästen zu Weihnachten parallel zum Skibetrieb sogar klassische Sommerattraktionen (aufgrund hoher Temperaturen, Anm.) geboten, erinnerte die für Tourismus zuständige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Mehr als eine halbe Million Besuche würden eine regionale Wertschöpfung von etwa 40 Mio. Euro bedeuten.
Als Erfolg bezeichnete ecoplus Alpin die
Einführung von flexiblen Preisen bei Hochkar Bergbahnen, Ötscherliften,
Annaberger Liften und Erlebnisalm Mönichkirchen, die täglich neu
festgelegt wurden. Dabei berücksichtigt wurden Nachfrage und auch das
Wetter. Der Frühbucherrabatt sei gut angenommen worden, mehr als zehn
Prozent der Umsätze seien sieben oder mehr Tage im Voraus erfolgt. "Der
Anteil der online gekauften Tickets liegt bei 60 Prozent, das ist
österreichweit und auch international ein Spitzenwert", sagte Markus
Redl, Geschäftsführer der ecoplus Alpin GmbH.