Die deutsche Creditreform Rating AG bewertet die Kreditwürdigkeit der Republik Österreich unverändert mit "AA+" und stabilem Ausblick.
Für dieses Jahr erwartet die deutsche Creditreform Rating AG eine Abschwächung des realen BIP-Wachstums in Österreich nach der starken Erholung 2021 und 2022. Mittelfristig wird mit Blick auf Maßnahmen zur Verringerung der Abhängigkeit von russischem Gas ein robustes Wachstum erwartet.
"Eine hohe Kerninflation, steigende Finanzierungskosten und wirtschaftliche Unsicherheit werden voraussichtlich die Inlandsnachfrage dämpfen, wobei die wirtschaftlichen Auswirkungen der russischen Invasion in die Ukraine durch staatliche Unterstützung gemindert werden, während Tourismuseinnahmen das Exportwachstum stützen sollten", schreibt Creditreform Rating. "Für das laufende Jahr erwartet Creditreform Rating lediglich eine mäßige wirtschaftliche Expansion, bevor das reale BIP-Wachstum einhergehend mit niedrigeren Inflationsraten etwas mehr Fahrt aufnehmen dürfte."
Zuletzt hatte auch die US-Ratingagentur Fitch auch ihr zweithöchstes Rating von "AA+" für die Alpenrepublik bestätigt. Dies allerdings mit weiterhin negativem Ausblick.