Nach den Protest-Aktionen am Samstag auf der Wiener Salztorbrücke und am Sonntag beim Flughafen Wien gibt es am Montag Demos und Sitzblockaden in der Wiener Innenstadt gegen die Gas-Konferenz in der Bundeshauptstadt.

Nach den Protest-Aktionen am Samstag auf der Wiener Salztorbrücke und am Sonntag beim Flughafen Wien gibt es am Montag Demos und Sitzblockaden in der Wiener Innenstadt gegen die Gas-Konferenz in der Bundeshauptstadt.
Zum Beginn der Europäischen Gaskonferenz (EGC) in Wien haben Montagfrüh Umweltaktivisten die Ringstraße in unmittelbarer Nähe des Tagungshotels blockiert. Zwei Sitzblockaden - Höhe Johannesgasse sowie am Parkring - wurden eingerichtet. Die Polizei war an Ort und Stelle und kündigte bereits die Auflösung des nicht angemeldeten Protests an. Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Gaslobby wollen sich bei der dreitägigen Konferenz mit Konzernen und Politikern vernetzen.
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"Derzeit ist der Parkring für den Fahrzeugverkehr ab dem Julius-Raab-Platz für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Weichen Sie bitte großräumig aus. Fahrradanlagen sind derzeit nicht betroffen", twitterte die Polizei. Es sei bereits zu "koordinierten Versuchen, zum Veranstaltungsort vorzudringen" gekommen. Das am Parkring gelegene Tagungshotel selbst war bereits im Vorfeld von der Polizei großräumig abgeriegelt worden.
Die u.a. auch aus dem Ausland angereisten Aktivisten wollen darauf aufmerksam machen, dass die Konferenz abseits der Öffentlichkeit stattfinden sollte. "Gas Is Colonialism" und "Last Winter Of Gas", war beispielsweise auf Transparenten zu lesen. Mit den Protestaktionen werde "ein Ende der klimaschädlichen, undemokratischen und anti-sozialen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen" gefordert, hieß es in einer Aussendung des internationalen Bündnisses "BlockGas".
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(APA/Red)
