Die neue Photovoltaik-Förderung startet am 23. März. Wer eine Förderung ergattern möchte, muss allerdings schnell sein.
Im Fördertopf liegen heuer insgesamt rund 600 Mio. Euro. Doch schon jetzt werden Stimmen laut, dass die Fördermittel angesichts des zu erwartenden Andrangs nicht ausreichen werden. Wer eine Förderung ergattern möchte, muss außerdem schnell sein. Wer schneller am Computer ist, gewinnt das Rennen um das Geld. Eingereicht werden können die Anträge ab 17 Uhr über die Webseite https://www.eag-abwicklungsstelle.at.
Eine Förderung kann künftig auch beantragt werden, wenn mit der Errichtung der Anlage bereits begonnen und abgerechnet wurde. Außerdem wurde die Frist, bis die PV-Anlage auch in Betrieb genommen werden muss, auf 24 Monate verlängert. Privatpersonen, die eine klassische Dachanlage bis 20 Kilowatt errichten und keine Förderzusage über die EAG-Abwicklungsstelle erhalten haben, werden automatisch an die Förderschiene des Klima- und Energiefonds weitergeleitet und können dort eine Förderung bekommen. Ein gesonderter Antrag ist dafür nicht notwendig.
Geht
es nach dem Bundesinnungsmeister Andreas Wirth ist bei den
Förderbedingungen aber noch Luft nach oben. Die Anträge seien
kompliziert und bei kleinen Anlagen müsse man sie sehr schnell
stellen, räumte Wirth im Ö1-"Morgenjournal" ein. Durch den hohen
Strompreis sei Photovoltaik sehr lukrativ und der Andrang entsprechend
groß. Die Summe werde wohl nicht für alle Antragssteller reichen, sagte
Wirth. Das Versprechen von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler
(Grüne) - alle bekommen eine Förderung - dürfte also wackeln.
Bei dem Vorschlag von Gewessler, statt der Förderung die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen zu streichen, hatte das ÖVP-geführte Finanzministerium abgewunken. Die Begründung: Die Mehrwertsteuersenkung nutze nur Produzenten und werde nicht an die Konsumentinnen weitergegeben.