Das FPÖ-Team ist nach der geschlagenen Kärntner Landtagswahl im Landtag ausschließlich mit Männern besetzt. Die Abgeorndeten, welche in den Landtag einziehen sind festgelegt - vorausgesetzt, man geht in die Opposition.
Als Zweiter Landtagspräsident nominiert wurde vom Vorstand Christoph Staudacher, bisher saß Josef Lobnig für die Blauen im Präsidium. Klubchef wird - sollte er möglicherweise nicht doch in der Regierung landen - Parteichef Erwin Angerer. Der bisherige Klubchef Gernot Darmann wäre dann sein Stellvertreter.
Sämtliche
Abgeordnete der FPÖ sind künftig männlich. Denn die bisherige
Landesparteisekretärin Isabella Theuermann geht in den Bundesrat, Josef
Ofner wechselt von der Länderkammer an ihre Stelle und nennt sich
künftig Generalsekretär. Die neun Landtagsmandate der FPÖ nehmen neben
Angerer, Darmann, Staudacher und Ofner noch Erwin Baumann, Maximilian
Linder, Dietmar Rauter, Michael Reiner und Harald Trettenbrein.
Landesgeschäftsführer bleibt Toni Schweiger.
Sollte die FPÖ
tatsächlich in die Landesregierung kommen, ist davon auszugehen, dass
zumindest Angerer dort eine Funktion annehmen wird. Wer sein Mandat im
Nationalrat übernimmt, soll bis spätestens Mitte April feststehen, hieß
es aus dem Klub zur APA. Nächster auf der Liste wäre Linder, für ihn
würde im Landtag Markus di Bernardo nachrücken. Verzichtet Linder auf
den Nationalrat würde die Klagenfurter Stadträtin Sandra Wassermann zum
Zug kommen. Hinter ihr gereiht ist Wendelin Mölzer.