Am 12. Februar hatte der 22-Jährige unter Verwendung eines falschen Namens an dem Deutschtest im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich teilgenommen.

Am 12. Februar hatte der 22-Jährige unter Verwendung eines falschen Namens an dem Deutschtest im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich teilgenommen.
Nachdem er aufgeflogen war, ging die 56-jährige Aufsichtsperson mit dem Beschuldigten vor die Tür, um ihn von der Prüfung auszuschließen. Dabei sei der Raub verübt worden. Der 22-Jährige - er soll auch eine Pistole im Hosenbund gehabt haben - trat schließlich die Flucht an.
In den folgenden Tagen kontaktierte der Iraker die 56-Jährige mehrmals via Firmentelefon. Abermals soll die Wienerin bedroht worden sein. Die Frau wurde laut Exekutive auch aufgefordert, Geld zu bezahlen, um ihr Handy wieder zu bekommen.
Nach Ermittlungen der Polizeiinspektion Langenzersdorf sowie von Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich wurde der 22-Jährige ausgeforscht und am Sonntag festgenommen. Der im Bezirk Gmunden ansässige 22-Jährige wurde in die die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. An der Festnahme wirkte auch die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) Oberösterreich mit.
(APA/Red)
