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Abgebrannter Schilfgürtel: Luftaufnahmen zeigen Ausmaß der Zerstörung

2-03-2023, 14:36

Beim Großbrand beim Neusiedler See wurden rund 200 Hektar Schilf von den Flammen zerstört. Luftaufnahmen des Gebiets zeigen den verbrannten Schilfgürtel.

Bei Winden am See (Bezirk Neusiedler See) haben am Donnerstag 15 Feuerwehren einen seit Mittwoch lodernden Schilfbrand bekämpft - gegen 11.00 Uhr konnte "Brand Aus" gegeben werden.

Löschhubschrauber unterstützten Feuerwehren bei Einsatz

Insgesamt fünf Löschhubschrauber wurden zuvor noch angefordert, drei vom Innenministerium und zwei vom Bundesheer, erklärte ein Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Neusiedl am See auf APA-Anfrage.

Auslöser des Brandes war am Mittwoch eine Erntemaschine. Das Gerät war am frühen Nachmittag in Brand geraten, die Flammen griffen dann rasch auf das Schilf über. Zwischenzeitlich waren 25 Feuerwehren aus dem Burgenland sowie Niederösterreich im Einsatz. 60 Fahrzeuge und 300 Einsatzkräfte wurden gezählt, hieß es in einer Aussendung.

Schilfbrand im Nordburgenland vernichtete 200 Hektar

Am Donnerstag in der Früh erklärte der Sprecher, dass die Feuerfront Richtung Breitenbrunn in der Nacht gesichert werden konnte, nun breiteten sich die Flammen jedoch wieder Richtung Norden und damit Winden aus. Mittels Drohnen wurde das abgebrannte Gebiet vermessen - rund 200 Hektar waren es.

Zuletzt waren noch 15 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen und rund 140 Mitgliedern an Ort und Stelle. Die Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, sich von der Brandstelle fernzuhalten und ihre Anweisungen zu befolgen.

(APA/Red)

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