Weltweit geht die Klimabewegung "Fridays For Future" (FFF) am 3. März wieder auf die Straße. Demonstriert wird auch in Wien.
Auch in ganz Österreich soll wie im vergangenen September wieder für das Klima gestreikt werden - und zwar in Wien und sieben weiteren Städten. Die Klimastreiks gehen bereits in das vierte Jahr. Am 13. März 2019 jährt sich der erste Protesttag, an dem Schüler in vielen Staaten weltweit teilgenommen hatten. Zuletzt waren es im September 2022 allein in Wien rund 12.000 Personen gewesen.
Die
Bewegung verlangt seit Beginn ihrer Streiks die Einhaltung des Pariser
Klimaabkommens. Das ausstehende Klimaschutzgesetz in Österreich steht
inzwischen seit 785 Tagen auf der Liste der Forderungen: "Seit mehr als
zwei Jahren fehlt ein starkes Klimaschutzgesetz mit verbindlichen
Zielen. Und trotz Energiekrise und Teuerung gibt es immer noch kein
Gesetz zum Ausstieg aus teuren und klimaschädlichen Gasheizungen, das
EWG", hieß es in einer Aussendung am Freitag.
Gemeint ist damit
ein Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG), das bisher ebenso ausständig ist,
wie auch ein Energieeffizienzgesetz und das Erneuerbare-Gase-Gesetz
(EGG). Zuletzt unterstützte FFF Österreich gemeinsam mit dem Verein CLAW
- Initiative für Klimarecht - eine am vergangenen Dienstag eingereichte
Klimaklage von zwölf Kindern und Jugendlichen vor dem österreichischen
Verfassungsgerichtshof. Die Bundesregierung würde durch das fehlende
Klimaschutzgesetz ihre Zukunft gefährden.
Nach dem vorläufigen Ende der aktuellen Protestwelle der "Letzten Generation" mit vier Aktionen in ganz Wien
scheint eine Prolongierung kommende Woche auch hier nicht ganz
ausgeschlossen. Vonseiten der Aktivistinnen und Aktivisten hieß es am
Freitag bereits, dass der "friedliche Protest" für eine lebenswerte
Zukunft am kommenden Montag" fortgesetzt werde, sollte die Regierung
nicht handeln. Zuvor war jedoch mehrfach auch von einer Pause von März
bis April die Rede gewesen. Gegenüber der APA konkretisierte Sprecher
David Sonnenbaum, dass es kommende Woche noch zu einzelnen Aktionen der
"Letzten Generation" kommen könnte, grundsätzlich sei nun aber "über
vier Wochen Pause" angesagt. Somit wäre eine nächste "Welle" frühestens
ab Ende März möglich.