Auch die NEOS präsentierten am Freitag in Salzburg ihre Plakatkampagne für die Salzburger Landtagswahl am 23. April 2023.
Die Sujets für die sind dabei ganz auf Spitzenkandidatin und Landesrätin Andrea Klambauer zugeschnitten. Sie wirbt mit den Slogans "Politik misst man an ihrem Tun, nicht nur an Worten" und "So sieht Machen aus" und verweist zugleich auf den "Regierungsmonitor" der Landesregierung - eine Art Checkliste, welche Vorhaben in der laufenden Legislaturperiode umgesetzt worden sind.
"Wir haben für 62 Ziele der Koalition Verantwortung übernommen. 54 davon habe ich umgesetzt", erklärte Klambauer vor Journalisten. Auf der zweiten der beiden Plakat-Varianten sind sämtliche dieser 54 Punkte auch kleingedruckt zusammengefasst. "Die NEOS haben das Fundament für echte Veränderung im Land gelegt. Wir stehen wir für eine moderne und zukunftsorientierte Politik und machen das Leben in Salzburg spürbar besser." Nun gehe es darum, in den kommenden fünf Jahren weitere Projekte umzusetzen. Die Plakate werden ab Montag affichiert, ob es weitere Plakatwellen geben wird, ist laut Landesgeschäftsführer Nikolaus Glaser noch offen.
Als Wahlziel gab Klambauer heute an, 20.000
Salzburgerinnen und Salzburger von den NEOS überzeugen zu wollen. Bei
der Landtagswahl im Jahr 2018 hatten die Pinken 18.225 Stimmen (7,3
Prozent) erhalten und waren danach erstmals in Österreich
auch Teil einer (Landes-)Regierung. Die pinke Spitzenkandidatin machte
am Freitag auch keinen Hehl daraus, nach der Wahl gerne weiter der
Landesregierung angehören zu wollen. "Ich will eine Koalition der
Macherinnen und Macher, da will ich ein Teil davon sein." Eine
Zusammenarbeit in einer Regierung schloss sie lediglich mit der FPÖ aus.
Das
Wahlprogramm der NEOS wird heute Abend bei einer Mitgliederversammlung
offiziell beschlossen und dann veröffentlicht. Als inhaltlichen
Vorgeschmack präsentierte Klambauer heute eine Mischung aus klassischen
NEOS-Forderungen (mehr Transparenz und Demokratie, weniger Steuern und
Abgaben auf Leistungen von Arbeitern, Angestellten und Unternehmen) und
eine Bilanz ihrer Regierungsarbeit in Salzburg, wo sie in den
vergangenen fünf Jahren u. a. für Wohnen, Kinderbetreuung, Wissenschaft,
Integration, Frauen, Jugend und Generationen zuständig war. Der
offizielle Wahlkampfauftakt der NEOS findet am 24. März statt.