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Toter bei Lawinenabgang in Tirol

3-02-2023, 18:22

In Tirol ist ein Wintersportler bei Lawinenabgang ums Leben gekommen. In dem Bundesland herrschte am Freitag verbreitet Stufe 4, also große Lawinengefahr.

Am Freitag ist in Tirol ein Wintersportler bei einem Lawinenabgang im Königstal zwischen Obergurl und Hochgurgl im Tiroler Ötztal ums Leben gekommen. Der Verschüttete wurde nach der Bergung reanimiert, verstarb jedoch kurz darauf, hieß es von Polizei und Leitstelle Tirol zur APA. Laut der Online-Ausgabe der "Kronen Zeitung" starb der Wintersportler auf dem Weg ins Spital, dafür gab es aber vorerst keine Bestätigung.

Weiterer Wintersportler bei Lawinenabgang unverletzte gerettet

Über die genauen Umstände des Lawinenabgangs sowie die Identität des Opfers war zunächst nichts bekannt. Laut "Krone" soll es sich bei dem Toten um einen jungen Freerider gehandelt haben. Wie die Exekutive weiters mitteilte, wurde ein weiterer Wintersportler verschüttet, er konnte jedoch unverletzt gerettet werden.

Weiterer Lawinenabgang in Fieberbrunn

Unterdessen kam es am Freitag auch in Fieberbrunn im Bezirk Kitzbühel westlich der Gondelbahn Reckmoos nördlich des Gipfelgrates der sogenannten "Henne" zu einem Lawinenabgang. Zwei Österreicher im Alter von 23 und 29 Jahren sowie ein 15-jähriger und 60-Jähriger Deutscher fuhren dort gerade in einer Variantenabfahrt ab, als sich beim Queren einer Rinne ein Schneebrett löste. Dieses riss den 15-Jährigen mit. Der Jugendliche konnte laut Polizei seinen Lawinenrucksack auslösen und wurde nur teilweise verschüttet. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Die drei anderen Wintersportler hatten zuvor Erste Hilfe geleistet und die Einsatzkräfte alarmiert, hieß es.

(APA/Red)

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