Am Samstag sind bei einem Verkehrsunfall auf der Westautobahn bei St. Pölten drei Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache war zunächst noch unklar.
An dem Verkehrsunfall Samstagfrüh auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten waren mehrere Fahrezeuge beteiligt, so Philipp Gutlederer, der Sprecher von Notruf Niederösterreich. In die Kollision waren nach seinen Angaben vier Pkw und ein Lkw verwickelt.
Laut Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner ereignete sich der Unfall kurz vor 6.40 Uhr in Richtung Salzburg im Bereich der Autobahnabfahrt St. Pölten Süd. Unter den fünf beteiligten Fahrzeugen war auch ein Lkw.
Die drei Personen erlagen laut Philipp Gutlederer, dem Sprecher von Notruf Niederösterreich noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein Mensch erlitt leichte Blessuren. An Ort und Stelle waren zahlreiche Rettungsmittel von Rotem Kreuz und Samariterbund, unter ihnen auch zwei Notarztteams. Ein Helikopter habe nicht eingesetzt werden können, da aufgrund widriger Bedingungen "kein Flugwetter" geherrscht habe, sagte Gutlederer.
Die Unfallursache war vorerst unklar, die Ermittlungen der Polizei liefen am Samstagvormittag noch, so Schwaigerlehner. Das betroffene Teilstück der A1 war für die Aufräumarbeiten gesperrt, wann die Sperre aufgehoben wird, ließ sich noch nicht abschätzen, hieß es vom ÖAMTC. Es bildete sich kilometerlanger Stau, auch im Umfeld kam es zu einer halben Stunde Zeitverzögerung.