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Wiener Flughafen: Erwerb von 9,99 % der Aktien freigegeben

24-01-2023, 09:43

Von der Airports Group Europe wurde mitgeteilt, dass der Erwerb von 9,99 Prozent der Aktien der Flughafen Wien AG zu einem Preis von 34,00 Euro je Aktie genehmigt wurden.

Das österreichische Wirtschaftsministerium und das National Foreign Direct Investment Screening Office genehmigten den Erwerb der Aktien. Die Airports Group hält bereits 40 Prozent an dem Flughafen, weitere Großaktionäre sind Wien und Niederösterreich.

Flughafen Wien: Airports Group schlägt keine Änderung der Satzung vor

Gemäß den Auflagen des Wirtschaftsministeriums dürfe die Airports Group Europe nicht mehr als zwei Kandidaten zur Wahl in den Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG und keine Änderungen der Satzung der Flughafen Wien AG vorschlagen. Weiters würden Berichtspflichten gegenüber dem Ministerium bestehen, insbesondere betreffend die Einhaltung der Auflagen, teilte die Airports Group mit. Sie ist eine indirekte Tochtergesellschaft des IFM Global Infrastructure Fund.

"Mit diesen erteilten Genehmigungen sind die aufschiebenden Bedingungen unter dem Angebot erfüllt und das Angebot ist unbedingt verbindlich geworden. Aktionäre können nun das Angebot in der unten beschriebenen verlängerten Annahmefrist von zehn Börsentagen annehmen", so die Airports Group. "Als bestehender Aktionär des Flughafen Wien seit über acht Jahren und als langfristiger Investor im Auftrag von Pensionsfonds und institutionellen Anlegern sehen wir Österreich weiterhin als attraktiven Investitionsstandort", wird Werner Kerschl, IFM Investors Executive Director Infrastructure, zitiert.

Erwerb von 9,99 % der Aktien am Flughafen Wien freigegeben

Airports Group Europe ist eine in Luxemburg ansässige Gesellschaft. Zu den Anlegern von IFM GIF gehören eine Vielzahl von Pensionsfonds und institutionellen Anlegern in Großbritannien, Europa, Australien, den USA, Kanada und Asien.

Der australische IFM Global Infrastructure Fund (IFM GIF) war Ende 2014 über seine Tochter IFM Airports Group Europe beim Flughafen Wien mit zunächst 29,9 Prozent der Aktien eingestiegen und hatte im April 2016 auf 38,16 Prozent aufgestockt und ging danach bis zur Grenze von knapp unter 40 Prozent, ab der ein Pflichtangebot für alle Anteile nötig ist.

Die Flughafen Wien wurde im Jahr 1992 privatisiert, jeweils 20 Prozent halten das Land Niederösterreich und die Stadt Wien. Jeweils zehn Prozent entfallen auf die Mitarbeiter-Beteiligungsstiftung und den Streubesitz, 40 Prozent hält die Airports Group Europe.

(APA/Red)

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